News
  • THE MEDAL / 10-12-2014

    RALF J. TRILLANA, young artist born in Manila (Philippines), is the author of the 2015 Maratona di Roma official medal. Short description: WATER FLOATING AND ...

  • THE “GUINNESS” RUNNER SIGRID EICHNER WILL RUN IN ROME IN 2015 / 05-11-2014

    On 22 March, 2015 an athlete, with an incredible sport career, will run the Maratona di Roma. Her name is Sigrid Eichner, born in Dresden on September 29th, ...

  • La Maratona va a Scuola / 22-10-2014

      It was held on monday 20th of october  the ceremony awards (at the theater of the I. C. VIa Latina) of the project  "La Maratona va a ...

Geschichte

 

VORWORT
Von Anbeginn des 19.Jahrhunderts bis heute haben sich auf den Straßen und Plätzen der ewigen Stadt einige Mythen des Laufsports auf die Probe gestellt. Dorando Pietri, der emilianische Läufer, triumphierte am 2.April 1906 im Ziel am Siena-Platz in der Villa Borghese und lies sich inmitten der enthusiastischen Zuseher als großer Athlet feiern. Das Unterfangen von Abebe Bikila, der sich beim olympischen Marathon von 1960 mit nackten Füßen auf der Straße Appia Ancia dem Lauf stellte und schließlich als Gewinner unter dem Konstantinbogen ins Ziel lief. Eine weitere Legende ist der kenianisch-japanische Läufer Douglas Wakiihuri: am 6.September 1987 gewann er den Regenbogenmarathon vor Ahmed Saleh und Gelindo Bordin.


1995
Am 12.März 1995 wird der Rom-Marathon mit einer neuen Organisation wieder aufgenommen. Es ist dies der Marathon des Äthiopiers Turbo. Bis weit über die Mitte der Strecke läuft er in einem unglaublichen Rythmus. Die Vorhersagen sagen ihm eine Endzeit von 2 Stunden und 6 Minuten voraus, doch plötzlich bricht er zusammen. Der Sieg geht an seinen Landsmann Tadesse, vor dem Tanzanier Ikaji und dem Äthiopier Jillo. Bei den Frauen dominiert Osteuropa: Elena Sipatova (Russland) siegt vor Sklyarenko (Ukraine).


1996
Ein weiteres Mal Äthiopien. Und der Mythos von Bikila lebt weiter. Wie der Soldat der Nationalgarde, der bei den Olympischen Spielen 1960 triumphierte, so läuft auch der 23jähirge Soldat Moges Taye seinen Lauf während seine Landsmännin Fatuma Roba, ebenfalls Soldatin, Ornella Ferrara nach 21.Kilometern hinter sich lässt und den Lauf gewinnt.


1997
Der dritte Marathon, der dritte äthiopische Sieger. Dube Jillo, der 1995 Dritter war, überholt beim 30.Kilometer alle, darunter auch seinen Landsmann Mages Taye, und zieht davon. Bei den Frauen setzt sich die Estin Jane Salumae druch: sie ist bereits ein bekannter ex-UdSSR-Champion.


1998
In diesem Jahr triumphiert Italien. Stefano Baldini gewinnt und stellt einen neuen Streckenrekord auf. Er fährt die Taktik des verdeckten Laufes und hält sich bis zum 35.Kilometer bedeckt um schließlich mit einer Zeit von 2:9:33 die nordafrikanischen Athleten zu besiegen.  Frauen: ein herausragender Erfolg der italienischen Athletin Franca Fiacconi. Sechs Monate später wird sie auch in New York siegen.


1999
Das Jahr Kenias. Philip Tanui, Bruder des berühmten Moses, meldet sich in Rom als Debütant für den Lauf an (obwohl er in Wirklichkeit schon im Jahr 1995 den Marathon von Turin gelaufen war). Er versucht sich erst als Tempomacher und gewinnt am Ende sogar. Der weibliche Wettkampf jedoch trägt die italienische Flagge: Maura Viceconte lässt die Estin Salumae am 21.Kilometer hinter sich und gewinnt.


2000
Ein wahrhaft besonderes Jahr. Es ist das Jubiläum der Stadt Rom und nicht nur die Stadt, sondern das ganze Land ist auf dieses Ereignis konzentriert. Der Marathon findet am 1.Januar statt. Der Start ist auf dem Petersplatz und Seine Heiligkeit der Papst Johannes Paul II gibt den Läufern seine Worte auf den Weg mit. Der Lauf zeichnet sich durch die Qualität der Gewinner aus: Josephat Kiprono und Tegla Lorupe sind Weltrekordhalter in dieser Periode.


2001
Wieder Italien. Insbesondere beim Lauf der Damen: es gewinnt Maria Guida. Unter den Männern lässt Ottavio Andriani nichts unversucht um die Führung zu verteidigen. In der Sprintphase wird er jedoch um nur 2 Sekunden von Henry Cherono geschlagen.


2002
Eine Überraschung beim Lauf der Frauen: es gewinnt die 36jährige Outsiderin Maria Cocchetti. Der Abstand zwischen ihr und der Kenianerin Gadisse Edato beträgt 30 Sekunden. Noch einmal Afrika bei den Männern: erster wird Vincent Kipsos aus Kenia, gefolgt von Steven Matebo ebenfalls aus Kenia und Moges Taye aus Äthipoen.


2003
Gloria Marconi gewinnt bei ihrem Debüt auf 42km. Im Feld der Männer profiliert sich ein weiterer Cherono: er heißt Frederick und läuft 2 Sekunden vor Alberico Di Cecco ins Ziel ein, obwohl letzterer ein sehr starkes Finale zeigte.


2004
An der 10. Ausgabe nehmen über 9.100 Läufer teil: das ist der neue italienische Teilnehmerrekord. Und Italien dominiert. Ornella Ferrara gewinnt mit 2:27.49 vor Bruna Genovese und Rosalba Console. Alle drei treten dann bei den Olympischen Spielen in Athen an.  Den Lauf der Männer gewinnt Ruggero Pertile (2:10.12) vor Migidio Bourifa. 2004 ist auch das Jahr der Athleten mit Handicap, die aus ganz Europa nach Rom kommen. Die schnellsten sind jedoch die Italiener Roland Ruepp und Daniela Rota.


2005
10.200 Anmeldungen und ein neuer Teilnahmerekord. Alberico Di Cecco gewinnt mit der gewaltigen Zeit von 2:08.02. Der Sieg bei den Frauen geht unangefochten an die Russin Skvortosova (2:28.01). Bei den Teilnehmenden mit Handicap gewinnen der Holländer Bruijn und die Französin Saladin in der Kategorie Handbike, der Italiener Porru und die Paraolympionikin Porcellato bei den Querschnittsgelähmten und der Paraolympionike De Vidi in der Kategorie tetraplegisch.


2006
12.000 Menschen aus 72 Nationen sind am Start und zum ersten Mal in der italienischen Geschichte kommen mehr als 10.000 Athleten am Ziel an. Nach zwei Jahren mit italienischen Siegen, steht wieder Afrika am Podest. Es gewinnt der Kenianer Mandango Kipkorir (2:08.38). Zweiter wird der Italiener Daniele Caimmi. Starkes Lebenszeichen aus dem Osten bei den Frauen: Sieg der Ukrainerin Tetyana Hladyr mit einer Zeit von 2:25.44.


2007
Das 13.Rennen ist von bedeutenden Zahlen geprägt: Mit 11.985 Athleten, die das Ziel erreichen, wird wieder der Rekord gebrochen. Am  4km-Lauf Stracittadina Fun Run nehmen 45.000 Menschen teil. Auf den 42km gewinnt überraschenderweise der 23jährige Kenianer Chelimo Elias Chemboi mit 2:09.36. Der weibliche Lauf geht an die Algerierin Souad Ait Salem (2:25.08). Den Weltrekord in seiner Kategorie konnte der blinde Läufer Andrea Cionna aufstellen, der den Lauf nach nur 2:31.59 beendet.


2008
Großartig: Galina Bogomolova. Sie gewinnt nach 2:22.53 und erbrachte damit die beste Leistung, die jemals auf italienischem Boden gemessen wurde. Damit schlug sie die Zeit von Margaret Okayo (2:24.59). Bei den Männern kämpfen zwei Kenianer im Sprint um die Führung: Jonathan Yego Kiptoo schlägt Philip Kimutai Sanga läuft mit einer Zeit von 2:09.58 durchs Ziel. Leistungen auf  Weltmeisterebene finden sich auch bei den Handbikern: das Rennen der Männer gewinnt Bruijn Roel, (1:18.12), jenes der Frauen Monique Van der Vorst, (1:19.40). Wieder wird
auch der Stracittadina Fun Run um ein Stück größer: 65.000 Teilnehmer!

2009
Der Marathon von Rom wird der schnellste in ganz Italien: Der Kenianer Benjamin Kiptoo Koulum startet als Tempomacher. Er legt einen enormen Rythmus vor, steigert sich und vergrößert die Distanz zu seinen Mitstreitern immer mehr. Nach 2:07.17 läuft er auf der Via dei Fori Imperiali ins Ziel. Kenia ist unübertroffen: nach Kiptoo finden sich 10 weitere Kenianer auf den vordersten Plätzen der Rangliste. Firehiwot Dado gewinnt mit einer Zeit von 2:27.08 den Lauf der Frauen. Mit insgesamt 92.000 Läufern (davon zirka 80.000 beim Fun Run) wird der europäische Teilnehmerrekord aufgestellt.

2010
Mit nackten Füßen, 50 Jahre danach. Wie Abebe Bikila auf der Zielgeraden beim Konstantinsbogen bei den Olympischen Spielen in Rom 1960 triumphierte der Äthiopier Siraj Gena barfuss beim 16. Marathon in Rom. Der Sieger blieb 300m vor dem Ziel stehen, zog sich die Schule aus und gewann mit einer Spitzenzeit von 2:08.39. Bei den Frauen standen nach einem
enthusiastischen Finale sogar drei Äthiopierinnen auf dem Podest. Firehiwot Dado Tufa wiederholte ihren Sieg vom vergangenen Jahr und verbesserte ihre Zeit auf 2:25.28. Zur Erinnerung an die legendäre Leistung von Bikila, war der vergangene Marathon diesem besonderen Athleten gewidmet. Insgesam


2011
It's the first IAAF Gold labelled Rome Marathon - another record edition, with 12,657 finishers representing 84 countries. After Gena in 2010, now it's Firehiwot Dado's turn to take the shoes off and win the women's race barefoot (2:24.13), in a celebration of her fellow countryman Abebe Bikila. The men's race goes to Dickson Chumba Kiptolo (2:08.45).

 

2012
Double kenyan victory in the 18th Rome Marathon. 24 year old Kenyan Luka Lokobe Kanda wins in 2:08.04, with the 34-year old Hellen Kimutai crossing the finish line in 2:31.11 winning the women's race. Kanda surged from the pack at the 30 km mark, and finished with the 3rd best time ever run in Rome. Almost no competition in the handbikers race: Alex Zanardi triumphes in 1.11.46 shaving more than 4 minutes from his own previous racecourse record (1:15.53, 2010).

 

2013
Ethiopian 30-year-old Getachew Terfa Negari wins the male race at the 19th Acea Maratona di Roma in 2:07:56, second best time for the eternal city race, beating the compatriot Girmay Birhanu Gebru, wich ran in 2:08:11. 
In the female competition, the best was the kenyan 36-year-old Helena KIROP in 2:24:40.
Ethiopian athlete Kassa Getnet Selomie was second in 2:25:15. The paralympic champion Alex Zanardi has won the handbike race at the 19th Maratona di Roma. After 1:12:15 the ex Formule 1 driver crossed the finish line. This is already his third victory on the streets of the Eternal city - in 2012 he even established the race record with a race time of 1:11:46. Mauro Cratassa and Saverio di Bari from Italy followed him on the third and second rank.

 

2014
The 20th Maratona di Roma set a new all-time record in any Italian sport event with 14,875 finishers (and 36 handbikers). In windy and rainy conditions, Ethiopia's 27-year-old Legese Shume Hailu won the men's race in 2:09:47. After a very fast start, Geda Ayelu Lemma dominated the women's competition. Although she got tired in the end, she passed the finish line in first place with a time of 2:34:49. The Italian paraolympic athlete Alex Zanardi dominated the handbikers' competition at the 20th Acea Maratona di Roma (1:12:36). With this result the former Formula1 driver even set the absolute record of four victories in the Roman competition.


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